Nach der Begrüßung und Vorstellung des im März eröffneten neuen Forschungs- und Lehrgebäudes der Umweltwissenschaften würdigten der Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Ralph Gräf, und der Geologe Prof. Dr. Stefan Norra die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Indien. Es kamen zahlreiche Ideen zur Sprache, wie die Kooperation weiter vertieft werden könnte: So regte Prof. Norra eine zentrale Koordinationsstelle an, damit Projekte beider Länder weiter an Fahrt gewinnen. Der Koordinator des internationalen Masterstudiengangs „Climate, Earth, Water, Sustainability (CLEWS)“ Andreas Kubatzky sieht mehr Begegnungen, Formate und Workshops, um Forschende und Studierende beider Länder noch enger zusammenzubringen. Zum Abschluss gab es einen direkten Austausch des Botschafters mit indischen Promovierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Potsdam.
Mit knapp 3.000 bilden indische Studierende die größte Gruppe ausländischer Studierender an den brandenburgischen Hochschulen. Im Januar 2026 haben Brandenburg und der indische Bundesstaat Uttarakhand eine Joint Declaration of Intent unterzeichnet. Ziel ist eine langfristige Zusammenarbeit in den Forschungsbereichen Katastrophenvorsorge und Frühwarnsysteme, Datenwissenschaft und Künstliche Intelligenz, digitale Technologien, saubere Energien und Wasserstoffwirtschaft sowie neue Materialien und innovative Fertigung. Das Land Brandenburg unterhält über die Universität Potsdam, die BTU Cottbus-Senftenberg, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung Beziehungen mit zahlreichen indischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Schwerpunkte sind die Gebiete Geologie, Hydrologie, Informatik, neue Materialien und Clean Energy.
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