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Medizin der Zukunft – Potsdamer Projekt „Mensch – Du – Maschine“ auf der MS Wissenschaft

  • Die MS Wissenschaft an einem Stadtufer.
    Foto: Ilja C. Hendel / Wissenschaft im Dialog
    Im Wissenschaftsjahr 2026 dreht sich an Bord des umgebauten Frachtschiffs alles um die Medizin der Zukunft.
  • Prof. Dr. Robert Ranisch spricht vor einer Gruppe von Menschen. Neben ihm auf einem Tisch steht ein kleiner Roboter.
    Foto: Thomas Roese
    Der Medizinethiker Prof. Dr. Robert Ranisch im Bürgersgespräch über den Einsatz von Robotik in der Altenpflege.

Die Robotik im Gesundheitswesen erlebt derzeit eine rasante Entwicklung und wird zu einem Schlüsselthema in der medizinischen Versorgung von morgen. Doch wie sieht sie aus, die Medizin der Zukunft? Und was bedeutet der Einsatz neuer Technologien für Patientinnen und Patienten? Im Potsdamer Projekt „Mensch – Du – Maschine!“ (MeMa) der Professur für Medizinische Ethik an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften sollen die damit verbundenen Herausforderungen mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden. Eine Möglichkeit dazu besteht am 11. Juni von 11 bis 17 Uhr an Bord der MS Wissenschaft, die bis 14. Juni Halt in Potsdam macht. Robotische Systeme, die schon heute im Gesundheitswesen zum Einsatz kommen, dürfen dort vor Ort angefasst, kennengelernt und getestet werden.

Das Ausstellungsschiff zum Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“ liegt im Yachthafen am Ende der Kastanienallee und kann vom 11. bis 14. Juni von 10 bis 18:30 Uhr eintrittsfrei besucht werden. An rund 30 Exponaten können Besuchende selbst aktiv werden, zum Beispiel Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Auch sind sie dazu eingeladen, an drei Stationen neueste Forschung zu Krankheiten wie Demenz, Diabetes oder Endometriose zu erkunden. Der Besuch wird ab zwölf Jahren empfohlen.

Die MS Wissenschaft tourt seit 2002 jährlich durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen und im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden unter anderem entwickelt und zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz -Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern.

Weitere Informationen zur Tour der „MS Wissenschaft“: https://ms-wissenschaft.de/de/besuch/tour/potsdam/

Weitere Informationen zum Potsdamer Projekt „Mensch – Du – Maschine!“: https://www.mensch-du-maschine.de/